DER FILM
Filmstory
Willkommen im Bereich Film! Hier findest Du umfassende Informationen zur spannenden Handlung sowie detaillierte Beschreibungen der verschiedenen Charaktere. Tauche ein in die Welt dieses fesselnden Katastrophenthrillers und entdecke alles Wissenswerte über die Storyline und die Figuren, die sie zum Leben erwecken.
Kurzfassung
Ein verheerendes Erdbeben von einem bis dahin unbekannten Ausmaßes erschüttert die Großstadt Los Angeles. Inmitten dieser Katastrophe stehen verschiedene Einwohner der Stadt mit ihren alltäglichen Sorgen und Problemen. Als die Katastrophe über die Menschen hereinbricht, mit sämtlichen Folgen, beginnt ein Kampf ums Überleben in den unterschiedlichsten Situationen.
Werbetext (Deutscher CIC Werberatschlag, 1975)
Menschen in der Stunde der Bewährung – vor dem Hintergrund einer gigantischen Naturkatastrophe, die mit ungeheurer Wucht die Millionenstadt Los Angeles zerstört und Zehntausende in den Strudel des Verderbens reißt. Mit technischer Perfektion zeigt dieser Film ein hochdramatisches Geschehen von vernichtender Kraft und apokalyptischen Schrecken, das sich schon morgen ereignen kann.
Inhalt (Deutscher CIC Werberatschlag, 1975)
Das Selbstmorddrama, das die reiche, in halb zerrütteter Ehe mit dem Bauingenieur Stewart Graff (Charlton Heston) lebende Remy (Ava Gardner) in ihrem Hollywoodhaus inszeniert, findet ein abruptes Ende, als ein Erdstoß Los Angeles erschüttert.
Die Schäden des Bebens sind zwar relativ gering, doch ist der Wohnbezirk der Graffs durch das hinter einem Staudamm liegende Wasserreservoir der Stadt besonders gefährdet. Die Untersuchungen, die Dr. Willis Stockle (Barry Sullivan) und sein Assistent Walter Russell (Kip Niven) im Seismologischen Institut anstellen, haben dennoch ein alarmierendes Ergebnis. Die Computerberechnungen zeigen an, dass in naher Zukunft mit einem erheblich schweren Erdbeben gerechnet werden muss.
Nach dem beunruhigenden Ereignis nimmt das Alltagsleben bald wieder seinen gewohnten Gang. Dr. James Vance (Lloyd Nolan), der Hausarzt von Stewart und Remy Graff, stellt fest, dass der aus Eifersucht verübte Selbstmordversuch Remys Leben nicht ernstlich gefährdet hat. Der Zwischenfall machte auf Stewart Graff keinen Eindruck. Im Gegenteil. Das Verhalten seiner Frau widert ihn an und er sucht in der Folgezeit den Kontakt zu einem anderen Menschen: Denise Marshall (Geneviève Bujold), der als Kleindarstellerin arbeitenden Witwe eines seiner früheren Angestellten.
In Los Angeles lernen wir den Polizisten Lew Slade (George Kennedy) und dessen Patrouillenpartner Chavez (Pedro Armendáriz, Jr.) kennen, erleben nach der Jagd auf einen Autodieb Slades Suspendierung und folgen ihm in eine Bar, wo er seinen Ärger hinunterspült. Weitere Menschen kreuzen unseren Weg, und schließlich begegnen wir Remys Vater, dem Bauunternehmer Sam Royce (Lorne Greene), der mit seinem Schwiegersohn Stewart Graff nicht nur beruflich eng verbunden ist, sondern auch eine Freundschaft unterhält.
Während Remy bei einem gemeinsamen Abendessen Royce erklärt, Graff treffe sich mit einer anderen Frau und betrüge sie möglicherweise mit ihr, wird im Seismologischen Institut ein neuer Erdstoß registriert. Dieses Unheil verkündende Naturereignis veranlasst Dr. Stockle, den Oberbürgermeister von Los Angeles von seinen Untersuchungen zu unterrichten. Der Mayor schreckt jedoch davor zurück, die Bevölkerung durch eine offizielle Warnung zu beunruhigen und beschränkt sich stattdessen darauf, Polizei und Nationalgarde in Alarmbereitschaft zu versetzen.
Im gleichen Atemzug, als die Vorbereitungen für den Eventualfall getroffen werden, stellen Ingenieure an der Wasserversorgungstalsperre verschiedene Schäden fest. Zu ihrer Ausbesserung bleibt jedoch keine Zeit, denn früher als befürchtet bricht über Los Angeles die furchtbare Erdbebenkatastrophe herein…
Hochhäuser beginnen zu schwanken und das Inventar in Wohnungen und Büros wird durcheinander gewirbelt. Andere Gebäude und Brücken brechen zusammen, und die Menschen suchen in panischer Angst den Weg ins Freie, sofern sie nicht wie Chavez von Trümmern erschlagen werden. Aber draußen erwartet die Flüchtenden nur neues Entsetzen und ein Chaos ohnegleichen. Wer dem Tod durch einstürzende Mauern, Masten oder Bäume entgangen ist, wird Zeuge, wie die Erde an zahllosen Stellen aufreißt und ganze Straßen samt Kraftfahrzeugen verschlingt. Während die Menschen um ihr Leben kämpfen und Dr. Stockle entsetzt feststellt, dass das Beben auf der Richterskala eine Stärke von 9,9 erreicht, laufen bereits die ersten Hilfsmaßnahmen an.
Verletzte werden in ein Notkrankenhaus gebracht und Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet. Nachdem Stewart Graff seine Frau Remy und den zusammengebrochenen Sam Royce der Obhut von Dr. Vance übergeben hat, macht er sich auf die Suche nach Denise, deren neunjähriger Sohn Corry (Tiger Williams) bei der Katastrophe ebenfalls verletzt wurde. Aber man erteilt ihm den Befehl, sich als Lastwagenfahrer an der Räumung der zerstörten Stadt zu beteiligen. Lew Slade und die Polizei führen zur gleichen Zeit einen fast aussichtslosen Kampf gegen Plünderer und Diebe, die sofort zur Stelle sind.
Kurz nachdem Sam Royce seinem Kollaps erlegen ist, erfährt Graff, dass Remy, Denise und der kleine Corry infolge eines Nachbebens im Keller des Notkrankenhauses eingeschlossen sind. Als er sich mit Slades Hilfe bis zum Keller vorgearbeitet hat, bringt ein zweites Nachbeben den Staudamm des Wasserreservoirs zum Bersten. Sekunden später reißt eine gigantische Flutwelle Häuser und Menschen mit sich fort. Graff und Slade können einen Teil der Menschen – darunter auch Remy, Denise und Corry – aus ihrem unterirdischen Gefängnis retten, doch dann stürzt Remy in die Fluten und Graff unternimmt den verzweifelten Versuch, sie aus dem aufschäumenden Strom zu bergen. Augenblicke danach sind beide den Augen der entsetzt nachstarrenden Menschen entschwunden. Für immer…
Presse-Vornotiz
(Deutscher CIC Werberatschlag, 1975)
Ein packendes Geschehen von ungeheurer Dramatik schildert Producer-Regisseur Mark Robson in seinem 8-Millionen-Dollar-Film „Erdbeben“, der Hollywoods Rückkehr zum aufwendigen Großfilm überzeugend unterstreicht. Charlton Heston, Ava Gardner, „Bonanza“-Star Lorne Greene, George Kennedy und Geneviève Bujold führen das Ensemble dieses einzigartigen Spektakels an, das sich sowohl in Starbesetzung und Sujet, als auch der Wahl filmtechnischer Mittel mit dem Klassiker „San Francisco“ messen kann. Zerstörerische Wucht und apokalyptischer Schrecken einer Naturkatastrophe, der ein großer teil der Millionenstadt Los Angeles zum Opfer fällt, wird von Mario Puzo, dem Autor des Welterfolgs „Der Pate“, im Schicksal mehrerer Personen gespiegelt, die man kurz vor dem verheerenden Erdbeben kennenlernt. Inmitten der gigantischen Naturkatastrophe aber erleben die Menschen die Stunde ihrer großen Bewährung. Action und Spannung der mit technischer Perfektion in Szene gesetzten Großproduktion, die ab dem 14.02.1975 im Theater zu sehen ist, wird durch das neuartige Verfahren Sensurround vergrößert, das den Filmzuschauer das furiose Drama unmittelbar miterleben lässt.
Filmfiguren
Hier möchten wir die Filmfiguren und deren Produktionsentwicklung betrachten.
Hauptfiguren
Stewart Graff
Stewart Graff ist ein erfolgreicher, aber innerlich zerrissener Bauingenieur. Er wird als kompetent, rational und verantwortungsbewusst dargestellt, aber auch als emotional distanziert und gefangen in einem unglücklichen Privatleben. Sein Charakter vereint typische Eigenschaften eines klassischen Helden der 1970er Jahre: Pflichtbewusst, moralisch hin- und hergerissen aber Führungsstark.
Zu Beginn des Films lebt Stewart in einer inzwischen lieblosen Ehe mit seiner Frau Remy. Er entwickelt eine romantische Beziehung zur jungen Schauspielerin Denise Marshall, die wesentlich empathischer und unterstützender wirkt als seine Frau. Nach dem verheerenden Erdbeben beweist Stewart Mut und Tatkraft. Er hilft bei der Rettung von Verschütteten, darunter Kollegen und völlig Fremde. Doch am Ende stirbt er den tragischen Heldentod: bei dem Rettungsversuch, seine Frau aus den Fluten zu entreißen kommen sie gemeinsam ums Leben.
Fazit: Stewart Graff ist eine tragische Heldenfigur. Seine persönliche Unzufriedenheit, seine emotionale Entfremdung und sein innerer Konflikt machen ihn menschlich greifbar. In der Katastrophe wächst er über sich hinaus, zeigt Mitgefühl, Mut und Opferbereitschaft – letztlich auf Kosten seines eigenen Lebens. Seine Figur steht sinnbildlich für die moralischen Dilemmata und die existenziellen Entscheidungen, die Menschen in Extremsituationen treffen müssen.
Remy Royce-Graff
Remy Royce-Graff ist die Ehefrau von Stewart Graff. Remy ist eine elegante, kultivierte und wohlhabende Frau aus gutem Haus – die Tochter eines mächtigen Bauunternehmers, dem Stewart beruflich verpflichtet ist. Hinter ihrer kultivierten Fassade verbirgt sich jedoch eine zutiefst unsichere, manipulative und emotional labile Persönlichkeit. Sie ist besitzergreifend und kontrollierend sowie in dem Zusammenhang eifersüchtig.
Zu Beginn des Films wird deutlich, dass ihre Ehe längst zerrüttet ist. Remy liebt Stewart, aber ihre Art zu lieben ist besitzergreifend und toxisch. Sie kann seine emotionale Distanz nicht ertragen und reagiert mit übermäßiger Kontrolle. Sie leidet unter panischer Angst, Stewart an eine jüngere Frau zu verlieren – eine Angst, die ihr Verhalten noch extremer werden lässt. Während der Katastrophe bleibt Remy eine eher passive Figur. Sie überlebt, wird jedoch von der wachsenden Bedrohung und ihrer Einsamkeit gezeichnet. In einer dramatischen Szene fleht sie Stewart an, bei ihr zu bleiben und nicht zu Denise zu gehen. Am Filmende findet sie gemeinsam mit ihrem Mann den Tod in den Fluten.
Fazit: Remy Royce-Graff ist keine klassische Antagonistin, sondern eine tragisch gezeichnete Figur. Sie verkörpert die Angst vor dem Alleinsein, das Verfallen in Kontrolle aus emotionaler Unsicherheit, und das Scheitern an zwischenmenschlicher Nähe. Ihr Verhalten trägt entscheidend zur inneren Zerrissenheit Stewarts bei, macht sie aber selbst zu einer Figur, die eher Mitleid als Verachtung weckt – eine gescheiterte Ehefrau inmitten einer zerstörten Welt.
Sergeant Lew Slade
Sergeant Lew Slade, gespielt von George Kennedy, ist eine der markantesten und beliebtesten Figuren des Films. Er verkörpert den klassischen „harten Kerl mit Herz“, der in der Krise über sich hinauswächst. Slade ist Polizist beim LAPD. Ein Mann mit einem starken Gerechtigkeitssinn, aber auch einer impulsiven, aufbrausenden Seite. Lew ist ein rauer, ehrlicher, prinzipientreuer Cop, der mit den Zuständen innerhalb der Polizei und in der Stadt zunehmend frustriert ist. Zu Beginn des Films wird er als jemand eingeführt, der sich schwer tut, seine Emotionen zu kontrollieren – doch genau diese Leidenschaft macht ihn im Verlauf der Katastrophe zum echten Helden.
Slade gerät schon zu Beginn des Films in Schwierigkeiten, weil er bei einem Einsatz einen Kollegen zu hart angeht. Er wird daraufhin suspendiert, was seine Frustration über die Ungerechtigkeiten im Polizeisystem verstärkt. Als das große Beben Los Angeles trifft, wirft Slade seine Suspendierung über Bord und beginnt sofort mit Hilfsmaßnahmen. Ohne offiziellen Auftrag rettet er Menschen aus Trümmern, koordiniert Hilfsaktionen und zeigt echte Führungsqualitäten. In der zweiten Hälfte des Films arbeitet er eng mit Stewart Graff zusammen. Er zeigt sich dabei pragmatisch, loyal und furchtlos. Slade überlebt die Katastrophe. In einer der letzten Szenen des Films sieht man ihn traurig, aber entschlossen inmitten der Trümmer – symbolisch für die Hoffnung auf einen Neuanfang und die Widerstandskraft des Menschen.
Fazit: Sergeant Lew Slade ist die verkörperte Zivilcourage im Film. Sein moralischer Kompass bleibt auch dann stabil, wenn die gesellschaftlichen Strukturen um ihn herum zerfallen. Er handelt nicht für Ruhm oder Karriere, sondern aus tiefem Pflichtgefühl und Menschlichkeit. In einem Film voller Unsicherheit und Egoismus wirkt Slade wie ein Fels in der Brandung – rau, ehrlich und heldenhaft, ohne zum Klischee zu verkommen.
Sam Royce
Sam Royce ist ein einflussreicher Bauunternehmer in Los Angeles und gleichzeitig der Vater von Remy Royce-Graff sowie der Schwiegervater von Stewart Graff. Sam ist ein Mann mit Autorität, Erfahrung und wirtschaftlicher Macht – ein typischer Vertreter der alten Garde, der zugleich eine moralische Standhaftigkeit besitzt. Sam Royce wird als seriöser, vernünftiger und respektabler Geschäftsmann dargestellt. Trotz seiner Macht und seines Alters ist er nicht arrogant oder selbstgerecht, sondern eher väterlich, pragmatisch und verantwortungsvoll.
Sam leitet sein Unternehmen mit ruhiger Autorität. Er respektiert Stewarts berufliches Talent und scheint sich der Probleme zwischen Remy und Stewart durchaus bewusst zu sein, hält sich aber weitgehend aus deren Ehekonflikt heraus. Sam ist während des Erdbebens in einem Hochhaus in der Innenstadt, in dem sein Unternehmen untergebracht ist. Das Gebäude wird schwer beschädigt, und ein Teil der Belegschaft ist in den oberen Etagen eingeschlossen. Trotz seines Alters übernimmt Sam Royce die Führung über die Gruppe Eingeschlossener. Er hält die Menschen zusammen, vermittelt Ruhe und organisiert Hilfsversuche. Seine ruhige Entschlossenheit wirkt wie ein Anker für die anderen. Als Stewart zur Hilfe eilt, begegnet Sam ihm mit Anerkennung und Dankbarkeit. Es gibt einen Moment des gegenseitigen Respekts. Sam erleidet bei den Rettungseinsätzen einen Herzinfarkt und verstirbt schließlich im Notfall-Krankenhaus „Wilson’s Plaza“.
Fazit: Sam Royce ist eine Figur, die Stabilität und Würde ausstrahlt. Als Familienpatriarch und Unternehmer repräsentiert er traditionelle Werte: Verantwortung, Integrität und Führungsstärke. In der Katastrophe zeigt er, dass seine Autorität nicht nur auf Macht, sondern auf Menschlichkeit basiert. Trotz seines begrenzten Handlungsspielraums im Film hinterlässt er einen bleibenden Eindruck als ruhiger Held der zweiten Reihe.
Denise Marshall
Denise Marshall ist eine junge Schauspielerin und alleinerziehende Mutter, die im Verlauf des Films eine emotionale Verbindung zu Stewart Graff aufbaut. Sie ist eine ruhige, sensible und warmherzige Figur – ein Kontrast zur kalten, kontrollierenden Ehefrau Remy. Sie hat keine spektakulären Szenen, aber ihre stille Tapferkeit wird vor allem in den dramatischen Momenten deutlich.
Denise und Stewart lernten sich durch ihren verstorbenen Mann Brian Marshall kennen, der ebenfalls für das Bauunternehmen von Sam Royce arbeitete und der beste Freund von Stewart war. Durch einen Arbeitsunfall kam Brian ums Leben und Stewart leidet seither unter Schuldgefühlen, welche ihn stärker zu Denise treiben. In einem kurzen Moment am Morgen, als Denise kurz Brian erwähnte, schien sie von dieser Verletzlichkeit von Stewart zu wissen. Denise ist während des Erdbebens im Freien, wird allerdings den Gewalten ausgesetzt, kann sich aber retten. Anschließend rettet sie ihren Sohn, der sich in einer lebensbedrohlichen Lage befand. Den späteren Tod von Stewart erlebt sie mit und leidet unter dem Verlust.
Fazit: Denise Marshall ist eine der menschlichsten und emotional ehrlichsten Figuren des Films. Sie verkörpert Zärtlichkeit, Integrität und Hoffnung – Eigenschaften, die in der von Macht, Angst und Zerstörung geprägten Welt des Films selten sind. Ihr Schicksal steht für das, was in der Katastrophe verloren geht: die Chance auf einen Neuanfang, auf echte Nähe.
Miles Quade
Miles Quade ist eine der interessanteren Nebenfiguren. Eine Figur, die dem Film einen Hauch von Leichtigkeit und Individualität verleiht, bevor auch sie in die Katastrophe hineingezogen wird. Miles ist ein junger, charismatischer Motorrad-Stuntfahrer, der im Film vor allem durch seinen Enthusiasmus, seine Draufgänger-Mentalität und seine rebellische Art auffällt. Er ist eine Art lokale Attraktion in Los Angeles, wo er mit seinem Partner Sal Amici versucht, eine große Stuntshow zu organisieren. Miles ist eine lebenslustige, risikofreudige und kreative Persönlichkeit – jemand, der sich abseits gesellschaftlicher Normen bewegt und dabei dennoch zielstrebig und ehrgeizig ist. Trotz seines scheinbar sorglosen Auftretens ist er fokussiert, loyal und hilfsbereit.
Miles ist mit Sal damit beschäftigt, eine spektakuläre Stuntshow zu planen. Man sieht ihn in einem Park, wo er an einem gefährlichen Looping-Stunt arbeitet. Diese Szenen dienen auch dazu, die Zuschauer in eine andere soziale Welt einzuführen – die der kreativen, urbanen Subkultur. Als das große Erdbeben Los Angeles erschüttert, wird auch Miles mitten in die Zerstörung gerissen. Statt zu fliehen, hilft er aktiv mit, Menschen zu retten. Seine Fähigkeiten als Motorradfahrer werden sogar nützlich: Er nutzt sein Fahrzeug, um durch zerstörte Straßen zu gelangen und Rosa zu suchen. Ob Miles den Katastrophentag letztendlich überlebt, lässt der Film offen. Er ist lediglich einmal kurz vor Schluss zu sehen, wie er auf dem Motorrad vor den Fluten flieht.
Fazit: Miles Quade ist eine sympathische Nebenfigur, die dem Film Farbe und Energie verleiht. Als junger, nicht-konformer Stuntman bringt er eine andere Perspektive in die Katastrophe: den Blick eines einfachen, freiheitsliebenden Menschen, der in der Krise dennoch Verantwortung übernimmt. Seine Figur steht für Mut ohne Macht, Tatkraft ohne Ego – und zeigt, dass Helden auch abseits der etablierten Ordnung existieren können.
Nebenrollen
Supermarktleiter Jody
Coming soon!
Rosa Amici
Coming soon!
Sal Amici
Coming soon!
Dr. James Stockle
Coming soon!
Corry Marshall
Coming soon!
Dr. Jim Vance
Coming soon!
Chefsekretärin Barbara
Coming soon!
Walter Russell
Coming soon!
Dr. Harvey Johnson
Coming soon!
Dammaufseher Fred
Coming soon!
Dammaufseher Max|
Coming soon!
Officer Emilio Chavez
Coming soon!
Unternehmer Bill Cameron
Coming soon!
Colonel
Coming soon!
Bürgermeister Lewis
Coming soon!
Buck, Sandy & Ralph (Asoziale)
Coming soon!
Carl Leeds
Coming soon!
Dr. Frank Adams
Coming soon!
Farmer Mr. Griggs
Coming soon!
Betrunkener in der „Handle Bar“
Coming soon!
Zusätzliche Figuren in der TV-Version
Tony (Cathys Ehemann)
Coming soon!
Cathy (Tonys Ehefrau)
Coming soon!

