Thomas Mayer spricht über „Conan“ (2011) – und darüber, warum dieser Film gleichzeitig näher an der literarischen Vorlage von Robert E. Howard ist als die Version von „Conan“ aus 1982 – und trotzdem nie deren Wucht erreicht. Was macht das „Conan“-Universum eigentlich aus? Ist es Mythos? Brutalität? Philosophie? Oder die archaische Idee eines Helden, der keiner sein will?
Mit Jason Momoa bekommt „Conan“ (2011) eine physisch glaubwürdige, impulsive, fast pulpige Energie zurück. Und doch bleibt etwas auf der Strecke: Atmosphäre. Gravitas. Ikonografie. Thomas ordnet das Reboot nicht als gescheiterten Blockbuster ein – sondern als missverstandenen Versuch, Sword-&-Sorcery neu zu definieren. Eine persönliche Einordnung zwischen Wertschätzung und kritischer Distanz.


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