Thomas Mayer analysiert den Kultfilm 28 DAYS LATER (2002), einen Meilenstein im Zombie-Genre unter der Regie von Danny Boyle. Dabei legt Thomas besonderen Wert auf die Machart des Films, die stark von der atmosphärischen Inszenierung und der unkonventionellen Kameraführung geprägt ist. Der Einsatz von digitaler Videotechnik, damals eher ungewöhnlich für einen Kinofilm, wird hervorgehoben. Diese Technik verleiht dem Film seinen dokumentarischen und rauen Stil, der die postapokalyptische Stimmung unterstreicht. Auch die Musik von John Murphy trägt als minimalistische und spannungsgeladene Kompositionen zur bedrückenden Atmosphäre bei.
Thomas beleuchtet darüber hinaus die gesellschaftskritischen Untertöne des Films, insbesondere wie der Virus als Metapher für soziale Spaltungen und die Zerbrechlichkeit der Zivilisation dient. Eine kurze Erwähnung findet auch die zweite Fortsetzung 28 YEARS LATER (2025), bei der es noch spekulativ ist, wie er die Reihe nach 28 WEEKS LATER (2007) fortsetzen und weiterentwickeln wird.


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