In dieser Ausgabe widmet sich Thomas Mayer dem Animationsklassiker Feuer und Eis (1983) von Ralph Bakshi und Frank Frazetta. Im Fokus stehen die Köpfe hinter der Geschichte, die Visionen des berühmten Fantasy-Künstlers Frazetta sowie die eigenwillige Machart der Zeichnungen und Animationen.
👉 Was überzeugt, ist die atmosphärische Bildgewalt, die typischen Fantasy-Szenarien und der unverkennbare Frazetta-Stil, der Figuren und Landschaften in epische Tableaus verwandelt. Gleichzeitig spricht Thomas auch die Schwächen an: eine eher dünne Story, wiederholte Bewegungsabläufe und die Limitierungen der Rotoskopie-Technik, die den Film stellenweise eintönig wirken lassen.
KAMMERflimmern geht also der Frage nach: Ist „Feuer und Eis“ mehr Kunstwerk als klassischer Erzählfilm – und was macht seinen Reiz trotz der offensichtlichen Schwächen bis heute aus?


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